Digitalisierung

Eine Chance für alle Generationen

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Digitalisierung

Eine Chance für alle Generationen

Ein Mehr-Generationen-Projekt, in dem die Tagesschule Elementa, verschiedene
Einrichtungen für ältere Menschen und die Industrie beteiligt sind.

Hintergrund

GENERATION x

(zwischen 1980 und 2000 geboren)

Die Generation y wächst mit Smartphones, Tablets und anderen digitalen gagets auf. Die Nutzung versteht sich als Seblstverständlich. Die sich weiter durch alle Lebensbereiche ziehende Digitalisierung stellt aber auch sie vor Hürden, die genommen werden müssen – im besten Fall in Begleitung. Denn die Heranwachsenden werden in Zukunft vor allem im Beruf mit den Auswirkungen der Digitalisierung konfrontiert sein. Ob sie darauf vorbereitet sein werden und den Anforderungen gewachsen sein werden, hängt von ihrer Bildung ab.

GENERATION y

(zwischen 1963 und 1980 geboren)

Die Eltern der Heranwachsenden, die zugleich die Kinder der Senioren sind, nehmen aktuell unterschiedlichste Positionen gegenüber der Digitalisierung ein. Was signifikant ist, ist die Flexibilität, die von der Generation x gefordert wird. Ein Grossteil lebt nicht mehr in der Nähe der Eltern und zieht aufgrund des Berufes mehr als einmal im Leben um, wovon oft eine oder mehrere Stationen im Ausland sind. Die Betreuung der eigenen Eltern stellt eine Herausforderung dar.

GENERATION babyboomer

(zwischen 1940 und 1963 geboren)

Der Bedarf an digitalen Lösungen im Umfeld von älteren Menschen und Institutionen für ältere Menschen wird in Zukunft ein “Muss” sein, da der Bedarf an Angeboten rund um ältere Menschen (Pflege & andere Dienstleistungen) um ca. 30% wachsen wird, wobei die verfügbare Workforce, welche dieses Angebot decken können wird, nur um ca. 7% wachsen “kann”. Der Einsatz von ICT-Lösungen im Umfeld von Senioren ist erforderlich, um sicherzustellen, dass lebensnotwendige und persönliche Leistungen in der menschlichen Interaktion erbracht werden können.

Zielsetzung

Schule von Morgen leben

Heranwachsende werden in Zukunft mit den Herausforderungen der Digitalisierung konfrontiert sein – privat wie beruflich. Ob sie darauf vorbereitet sein werden und den Anforderungen gewachsen sein werden, hängt von ihrer Bildung ab. Das Beherrschen von Grundkenntnisse im Bereich Programmieren wird vor allem beruflich eine grosse Rolle spielen. Eine zukünftige Belegschaft muss den Anforderungen einer technologiegestützten und technologiegetriebenen Wirtschaft gewachsen sein.
ICT Lösungen dienen u.a. dazu, älteren Menschen eine höhere Lebensqualität und längeres autonomes Leben in ihren eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Die Akzeptanz von digitalen Unterstützungsleistungen und die Fähigkeit diese anwenden zu können, sind der Schlüssel.
Ziel ist es, Schlüsselqualifikationen des 21. Jahrhunderts, die mit digitalen Hiflsmitteln gekoppelt sind und eine positive Auswirkung auf die Gesellschaft haben (Jobs, Kosten, Lebensqualität), bei Jung & Alt zu entwickeln.

Umsetzung

In Zusammenarbeit mit der Tagesschule Elementa, der Industrie und verschiedenen Settings, in denen ältere Menschen leben

Die Umsetzung erfolgt im Rahmen des Schuljahrs 2018/2019 mit einer wöchentlichen Lehreinheit von zwei Stunden. Eine 6. Klasse (32 Jugendliche) wird in acht Gruppen aufgeteilt. Thematisch orientieren sich die acht Gruppen an den acht AAL1) Anwendungsbereichen. Innerhalb einer Gruppe wird ein digitales Hilfsmittel, was die Lebensqualität von älteren Menschen verbessert, über eine Programmierung von den SchülerInnen erweitert. Hierfür müssen die Lernenden die Bedürfnisse der Senioren abfragen, ein Konzept erarbeiten, die Programmierung durchführen und den sog. Impact vor Ort überprüfen.
Die einzelnen Kurse, welche die Auswirkungen des demographischen Trends behandeln, Basiswissen über age friendly environments vermitteln, an das Programmieren heranführen und Methodik der Konzeptenwicklung von digitalen Projekten abdecken, werden von Experten im Bereich des jeweiligen digitalen Hilfsmittels entwickelt. Die Kurse selbst werden von Fachpersonal und/oder Personen, die sich entsprechendes Wissen angeeignet haben, gehalten.